Presse

tonhalleLATE – Pressestimmen

Codex flores – Okt. 2010

„Hier darf man tun, was sonst an diesem Ort verpönt ist: in legerer Strassenkleidung reinschlendern, im Foyer auf üppigen Kissen lagern, (…) bei besonders gefühlvollen Passagen seine Liebste umschlingen. Und am Ende so viel Applaus spenden, bis es drei Zugaben gibt.“

- Gunhild Kübler, NZZ am Sonntag

„Bei Bernsteins West Side Story wollten die Finger mitschnippen, die Hüften mitwippen und in den Fusssohlen begann es bereits gewaltig zu kitzeln.“

- Michelle Flückiger, Polykum (März 06)

„Nicht nur die Party zieht, es ist die besondere Mischung, die die ungewohnte Kombination aus Klassikkonzert mit Disco verspricht.“

- Urs Mattenberger, Neue Luzerner Zeitung (6.3.06)

„Klassik gilt plötzlich als hip und die Party mit dem Konzert erst so richtig lanciert. (…) Das junge Publikum tobt und erhält eine Zugabe.“

- Philippe Reichen, St. Galler Tagblatt (8.3.06)

„Hats off to the conductor David Zinman for making his venerable Zurich concert hall the hottest venue of the summer for clubbing 18 – 30s. They flock in to hear not a watered-down, pops-type concert of techno-Tchaikovsky or Bach with bass, but a revelatory performance of Beethoven’s Violin Concerto by Zinman’s Tonhalle Orchestra and the brilliant young soloist Christian Tetzlaff,. The stalls and gallery are packed with teens and students in party gear, sucking on alcopops, showing off skimpy summer tops and piercings, baggy shorts and baseball caps. After the whistling and cheering for Tetzlaff, Zinman and the orchestra die dowen, the audience streams into the strobe-lit foyers of the Tonhalle building to dance to Djs and bands until dawn. (…) is a great example of Zinman’s confident, can-do American attitude, which, twinned with a young, talented and adaptable orchestra, has made the Zurich Tonhalle one of the most exciting ensembles in Europe.“

- Amanda Holloway, The Times (2.7.05)

„Can this be happening? The youth of Zurich are falling over one another to get into the Tonhalle and hear its orchestra perform Dvorak, Goldmark and Bernstein (…) At the end of the hourlong programme, they cheer, scream and stamp.“

- Shirley Apthorp, Financial Times (3.6.03)

„So freigiebig ist in der Tonhalle noch nie applaudiert worden: Bereits der erste Musiker, der am Freitagabend im tonhalleLATE-Konzert die Bühne betrat, wurde freudig beklatscht, aber das war nichts im Vergleich zum Begeisterungssturm, der das Erscheinen von Dirigent Zinman

begleitete. (…) Die Jugend strömte – auch dank des Eintrittspreises von 20 Franken – in die hehren Hallen und zeigte sich von der Mischung angetan.“

- Sabine Rotach, Tages-Anzeiger (4.11.02)

„Es sah fast so aus, als ob das altehrwürdige Tonhalle-Orchester dem szenigen DJ-Line-up den Rang ablaufen würde. Denn bereits beim Eröffnungsstück war die Begeisterung fürs Orchester riesig.“

- Benjamin Bögli, 20 Minuten (4.11.02)

„David Zinman entwirft das Musikleben der Zukunft. (…) Klassik trifft Disco. Und beide verstehen einander bestens. (…) Also kein modisches Crossover-Geplänkel, kein Buhlen der einen um die andere Seite – und deshalb auch ganz und gar keine Peinlichkeit. (…) Im Grunde ist es nicht anders, als würde man nach einem Konzert in die Kneipe gehen. Musik spielt heute immer und überall. Erstaunlich ist, dass es eine eigene Zürcher Veranstaltungsreihe braucht, um sich dieser Erkenntnis suggestiv zu vergewissern.“

- Andreas Obst, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (6.10.04)

„Eine besonders aparte Spielart des gängigen Konzerttyps ist inzwischen dem famosen US-Dirigenten David Zinman geglückt.“

- Klaus Umbach, Spiegel (27.12.04)